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Während unseres diesjährigen
Sommerseminars, das unter dem Thema „Hexen – Mythos, Wahn und
Wirklichkeit“ stand, fand im Frankfurter Dom eine eigentümliche
Prozession statt, bei der eine Reliquie im Kircheninnern herumgetragen
wurde. Wegen des Museumsuferfestes musste man sich darauf beschränken und
auf eine Prozession durch die Gassen verzichten. Es handelt sich dabei um
die Neuauflage einer Wallfahrt, die der Schädeldecke des Apostels Bartholomäus
gilt. Obwohl man nicht weiß, wie viele es davon gibt, hat sich die
katholische Kirche entschlossen, ein Patronatsfest des Apostels für die
Frankfurter Domgemeinde einzurichten und so zu tun, als hätte es schon
immer eine Wallfahrt mit Prozession gegeben. Seit der Reformation hätte die
Freie Reichsstadt eine solche kategorisch untersagt und noch lange nach dem
Zweiten Weltkrieg war davon keine Rede.
Das besagte Frankfurter
Ereignis - oder sollte man nicht besser von Event sprechen? – kann nicht
isoliert betrachtet werden. Schon beim sogenannten Weltjugendtreffen in Köln
hat Papst Benedikt XVI. die Verehrungswürdigkeit der Gebeine der heiligen
drei Könige betont und Köln nach Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela
als vierten bedeutendsten Wallfahrtsort hervorgehoben. Man könnte sich mit
Recht die Frage stellen, ob die katholische Kirche zum vorreformatorischen
Reliquienverständnis und seinem Kult zurückkehrt. Oder hat sie dieses nie
verlassen? Ich habe schon bei manchen Anlässen darüber berichtet, dass wir
auf unseren Urlauben, wenn sich die Gelegenheit bietet, Wallfahrtsorte
besichtigen. Die Neugierde auf solche quasi religiösen Umtriebe ist nie
enttäuscht worden, so in Lourdes, Fatima, Loretto oder auch Altötting. Überall
der gleiche Eindruck: aus verschlafenen, entlegenen und völlig
unbedeutsamen Orten wurden modernste „Dienstleistungszentren“.
Bei unserem diesjährigen
Urlaub, der uns nach Dalmatien führte, ergriffen wir die Gelegenheit, das
bosnische Medugorje aufzusuchen. Diesen seit 1981 bestehenden Wallfahrtsort
haben bis heute etwa fünfzehn Millionen Pilger besucht. Was war geschehen?
1981 erschien sechs Jugendlichen auf einem Berg die Muttergottes und seitdem
täglich. Der Andrang, der sofort einsetzenden Massenwallfahrt war so groß,
dass schon ein Jahr später die Erscheinungen Mariens – wie es tatsächlich
im amtlich-kirchlichen Führer steht – in die im Tal gelegene Kirche
„verlegt“ wurden. Was für eine Verlegenheit! Man kann also eine göttliche
Vision aus praktischen oder geschäftlichen(?) Gründen einfach verlegen!
Das kann man nicht kommentieren. Auf jeden Fall staunt man, wenn man durch
das noch vom letzten Krieg gezeichnete Bosnien fährt und in den Landkreis
kommt, in dem Medugorje liegt, wie modern und hoch entwickelt die gesamte
Infrastruktur dieser Gegend ist. So mancher westdeutsche Landkreis und so
manche Kleinstadt würde vor Neid erblassen.
Das Geschäft mit dem
Pilgerwesen ist unübersehbar. Mir fallen dabei unwillkürlich zwei
Beispiele aus längst vergangener Zeit ein: Stellen Sie sich ein völlig
verschlafenes und armseliges Bergdorf Burgunds im hohen Mittelalter vor. Arm
war man in der Tat, aber vielleicht doch nicht so verschlafen, denn man fand
zufällig die Gebeine der heiligen Maria Magdalena, und da der Ort ebenso
zufällig an einem der Jakobswege nach Santiago de Compostela lag, war das
Geschäft perfekt: Das Pilgergeld floss in Strömen. Innerhalb von wenigen
Jahrzehnten konnte eine der schönsten romanischen Kathedralen errichtet
werden, die von Vézelay. Es erwies sich für diesen Wallfahrtsort als nicht
hinderlich, dass in Aix en Provence eine Zweitausgabe der Gebeine der Maria
Magdalena verehrt wurde. Der damalige Papst, vor dieses Dilemma gestellt,
bemerkte lakonisch, die wahren Gebeine würden sich durch ihre Wundertätigkeit
erweisen – und das taten sie beide!
Das zweite Beispiel aus dem
hohen Mittelalter führt uns in die nordfranzösische Provinz. Stellen Sie
sich wiederum eine arme, unbedeutende Diözese mit einem genau so schäbigen
Bischofssitz vor. Man hatte auf einmal zufällig - erworben, gekauft,
gefunden, niemand weiß es mehr - das Hemd, das Maria trug, als das
Christuskind zur Welt kam. Das war eine tolle Sache. Das Pilgergeld
sprudelte auch hier so stark, dass in wenigen Jahrzehnten die vielleicht
bedeutendste französische Kathedrale gebaut werden konnte: die von Chartres.
Ich möchte Sie jetzt in
eine ganz seltsame Welt führen, die der Reliquien. Es scheint ein
menschliches Bedürfnis zu geben, das Göttliche in Gegenständen erblicken
zu wollen, um Heil und Erlösung von allen Schwernissen zu erhalten. Das wäre
als solches nicht zu verurteilen, wenn nicht Betrug und Geschäftemacherei
dahinter stünden und ein eindeutiges Bestreben, jene gutgläubigen und bedürftigen
Menschen in einer gewissen Dummheit zu halten. Der Gang in die Welt der
Reliquien ist nicht einer allein in das Mittelalter, sondern er erstreckt
sich bis in unsere Tage. Er fand seine Grundlage in der Spätantike, als
sich das Christentum schriftlich und organisatorisch zur Kirche ausbildete.
(Siehe „Geschichte des frühen Christentums“). Zu jener Zeit, also 4.
bis 5. Jahrhundert, entstanden auch zwei mehr als fragwürdige Schriften:
die Apostelgeschichte und die Kirchengeschichte des Eusebius.
Gerade im letzteren wird
das sogenannte frühchristliche Märtyrertum, über weite Strecken frei
erfunden, zum festen Glaubensinhalt der sich ausbildenden neuen Kirche. Die
Völkerwanderung und die arabische Expansion machte in Europa vieles davon
zunichte, so dass sich die Karolinger, insbesondere Karl der Große, zu
einer spezifischen Aufgabe gedrängt sahen: den Wiederaufbau der
christlichen Kirche. Daran gingen sie mit Energie, zum einen, um ihre Macht
zu legitimieren und zu sichern, und zum anderen, um über eine vorgeschobene
Missionierung sich neue Territorien und Gebiete anzueignen. Neben
beachtlichen organisatorischen Leistungen und bedeutenden bildungsmäßigen
Einrichtungen kam es zum ersten Großeinsatz von Reliquien, die gleichsam
die Frömmigkeit, ja, die Heiligkeit des Herrschaftssystems untermauern
sollten.
So stattete Karl der Große
seine Pfalzkapelle zu Aachen, der Maria geweiht, mit besondern Reliquien
aus: dem Umstandskleid Mariens, den Windeln Jesu, dem Lendentuch Jesu und
dem Tuch, auf dem der Kopf Johannes des Täufers lag. Natürlich durften
auch das Blut Jesu, Teile des Kreuzes und die Kreuzesnägel nicht fehlen.
Eine beachtliche Reliquiensammlung ist damals zusammengetragen worden. Der
Ort der fränkischen Königskrönung wurde zugleich zu einem heiligen Ort.
Dazu trat ein seltsamer Umstand ein, die Reliquien verschwanden, ob sie
versteckt wurden oder zu Grunde gingen, ist nicht zu sagen, auf jeden Fall
wusste kein Mensch mehr von ihnen, bis sie ganz plötzlich wieder entdeckt
wurden.
Ähnliches wird auch vom
Heiligen Rock zu Trier berichtet. Dies ist in jedem offiziellen Führer
nachzulesen. So soll die für Vieles strapazierte Heilige Helena, die Mutter
Konstantins des Großen, zur Reliquiensuche nach Palästina gereist sein und
nach einigem Suchen das Kreuz Jesu, den heiligen Rock, um den die Schächer
gewürfelt haben und noch vieles andere mehr gefunden haben. Letztlich
verschwand alles, um Jahrhunderte später auf einmal wieder aufzutauchen.
Der Heilige Rock zu Trier wurde 1196 wieder entdeckt und ausgestellt, wenige
Jahre später war er nicht mehr auffindbar. Aber 1512 wurde er auf Wunsch
Kaiser Maximilians I. wieder aufgefunden und ausgestellt u.s.w.
Entweder war das Ganze so
wichtig und bedeutsam, dann wäre es in den Geschichtsaufzeichnungen der
Stifte und Klöster bewahrt geblieben, oder es war der Willkür eines
Bedarfs ausgeliefert, der, je nach Interessenlage, die heiligen Objekte benötigte
oder sie wieder in den Kellern verschwinden ließ. Gesichert ist eines: All
die frommen Erzählungen über die Heiligen und die Märtyrer, unter anderem
auch die Geschichten um die Heilige Helena, entstammten der Feder eines Mönches
aus Heisterbach im Rheinland. Sie gingen unter dem Titel der „Legenda
aurea“ nicht nur in die Geschichte ein, sondern sie wurden als bare Münze
aufgefasst und immer wieder in die Geschichte eingetragen.
Das Zeitalter, in dem die
„Legenda aurea“ verfasst wurde, war das der Kreuzzüge. Auf diesen wurde
das eigentliche Reservoir der Reliquien gefunden. Man hat ausgerechnet, dass
man allein von den Splittern des Kreuzes Jesu ein Kriegsschiff hätte bauen
können, und dass die Nägel vom Kreuz viele Zentner wogen. Den Kreuzfahrern
wurde im Vorderen Orient alles angeboten, und sei es noch so obskur, was
irgendwie im Scheine der Heiligkeit stand. Eine kleine Auswahl: der Gürtel
Jesu, der Gürtel Mariens, die Haare Mariens und die von Johannes dem Täufer
– alle vier Objekte sind Teil des Aachener Domschatzes; aber auch
Entlegenes oder Geschmackloses, wie das Heu aus der Krippe Jesu, das heilige
Heu wird noch heute im Niederösterreichischen Gaming verehrt, oder die
Brosamen vom letzten Abendmahl, auch in Gaming zu bestaunen und als
besonderer Clou wird die Muttermilch Mariens, die sacro latte, in
Montevaschi (Toskana) und in Orviedo (Spanien) verehrt. Vor allem aber wurde
der Bedarf an heiligen Gebeinen oder Gebeinteilen im 12. und 13. Jahrhundert
zu einem wahren Wirtschaftszweig. Jedes Stift, jedes Kloster, aber auch jede
einzurichtende Wallfahrtsstätte benötigte Reliquien, um Ansehen und Einkünfte
zu halten, zu steigern oder neu zu erschließen.
Ich stehe immer etwas
fassungslos vor der Frage, warum die Kirche nicht das Handelsmonopol für
die Reliquien inne hatte, sondern die Angebote dem freien Handel überließ.
Hatte es vielleicht ähnliche Gründe wie das Anheuern einer bestimmten
Gilde von Schaustellern, die, als Krüppel getarnt, spontane Heilungen vor
ausgestellten Reliquien spielten und dann sofort verschwanden? Es fällt uns
heute ungemein schwer, das Mittelalter und seine Nachwirkungen in die
Neuzeit hinein zu verstehen. Es ist vor allem die seltsame Gläubigkeit, die
zwischen weltlichen und sakralen Bezügen so zerrissen erscheint und ein
schon immer vorhandenes Aufklärungs- und Reformbestreben, das in die Abgründe
eines unvorstellbaren Aberglaubens zu fallen drohte, die unsere
Begrifflichkeit jener Zeitaufläufe so unzulänglich machen.
Gläubigkeit hin, Aufklärung
her, der Betrug mit den Reliquien war offensichtlich und das Geschäft mit
dem Aberglauben unübersehbar. „Von neunzehn überprüften Heiligen
existierten in Kirchen und Kapellen 121 Köpfe, 136 Leiber und eine Fülle
anderer Glieder. Der heilige Erzmärtyrer Stephanus besaß einmal dreizehn
Arme, der Apostel Philippus ein Dutzend, der heilige Vinzenz zehn, der
Apostel Andreas 17. Die heilige Agatha soll ähnlich aufgeteilt sein: Ihre
Brüste, angeblich um 251 n.Chr. schwer gefoltert, sind noch in Catania,
Rom, Paris, Capua als Reliquien vorhanden.“ (Horst Hermann, „Lexikon der
kuriosesten Reliquien“, Berlin 2003, S. 140).
Was diese Seltsamkeiten
nicht in der Lächerlichkeit oder der reinen Geschmacklosigkeit belässt,
war der Gewinn, den man aus ihnen zog. Mittels des Ablasses ließen sich
Unsummen von Einkünften erreichen. Was war denn der Ablass? Ausgehend von
der Vorstellung, dass der Mensch nach seinem Tode in den seltensten Fällen
gleich in den Himmel oder die Hölle kam, und dass fast alle erst in das
Fegefeuer mussten, bot sich die Überlegung an, durch die Fürsprache der
Heiligen, die ja in den Reliquien präsent waren, jenen möglichen
Aufenthalt im Fegefeuer zu verkürzen. Um das für die Gläubigen
abzusichern, war eine Bezahlung von Nöten. Damit war die Handelsgrundlage
gegeben: Geld für den Ablass, das hilft dem Nachlass der Sünden zur Verkürzung
des Fegefeueraufenthalts. Diese Praxis schuf die Grundlage für ein
Finanzierungssystem, mit dem sich vielerlei erreichen ließ. Der gesamte
Kirchenbau des Mittelalters wurde damit zu einem guten Teil erst ermöglicht,
aber auch viele andere kirchliche und vor allem päpstliche Unternehmungen
wurden davon getragen. Auch weltliche Fürsten griffen gerne auf die
Ablasspraxis zurück, um ihren zweit- oder drittgeborenen Kindern eine
standesgemäße kirchliche Stellung zu ermöglichen.
Das eintrainierte Sündenbewusstsein
der Menschen und ihre Sehnsucht nach Erlösung trieb Unmengen Geld in die
Ablasskassen. Seltsamerweise war es nicht nur die systematische Verblödung
des Volkes, wie man heute etwas unscharf sagen würde, die das ermöglichte,
sondern es waren auch gebildete Menschen, die dem Reliquienkult anhingen.
Zwei Beispiele aus der späten Zeit des Mittelalters können dies
verdeutlichen. Zunächst war es Friedrich der Weise (1463-1525), Kurfürst
von Sachsen, Schutzherr Martin Luthers, hoch gebildeter Humanist und
unbeirrbarer Katholik, der eine der größten Reliquiensammlungen überhaupt
anlegte, und zwar für die Reliquienkapelle zu Wittenberg. Dies geschah zur
gleichen Zeit, als sein Schützling Luther auf das Heftigste gegen jede
Reliquienverehrung wütete.
„Der Geheimsekretär des
Kurfürsten, Georg Burckhardt aus Spalt bei Nürnberg, verständnisvoller
Anwalt Luthers am kursächsischen Hof, verschaffte seinem Fürsten die
seltsamsten Reliquien für die Allerheiligenkapelle und führte Buch über
das Anwachsen der Sammlung: Von 5262 Stücken im Jahr 1513 steigerte sich
die Sammlung auf 17443 im Jahr 1518 und erreichte ihren Höhepunkt 1520 mit
18970 Teilen. Die auf diesen liegenden Ablässe betrugen insgesamt 1.902.202
Jahre und 270 Tage.“ (o.a. Lexikon, S. 176) Wie kann ein Mann, ohne den
Martin Luther nie seine Reformation hätte durchziehen können, zur gleichen
Zeit einen solchen Reliquienkult betreiben, der gerade der Hauptauslöser für
das Reformationsbestreben war?
Einen anderen Fall hatten
wir bei einer Fahrt des Kunstkreises nach Aschaffenbuch in der Ausstellung
„Cranach im Exil“ kennen gelernt: Albrecht von Brandenburg, 1490-1545,
Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Erzbischof von Magdeburg, Bischof von
Halberstadt, Kardinal – alles Positionen, die zusammen genommen und in
Anbetracht des jugendlichen Alters des Fürsten teuerste Dispense von Nöten
machten – und dadurch Feindbild Martin Luthers geworden, hatte in Halle an
der Saale eine Bettelordenkirche zu einem Heiltum umgewidmet. Es waren nicht
nur Dutzende von Altären, teilweise von Grünewald und vor allem von Lukas
Cranach geschaffen, sondern es war die Anzahl von Reliquien, die die
unglaubliche Zahl von Ablässen einbrachten, die sich auf 39 Millionen Jahre
erstreckten.
Der Aberglaube scheint
keinen Boden zu haben und keine Grenzen zu besitzen. Dies gilt besonders für
die Vorhaut Jesu, das praeputium, Lukas 2,21 berichtet von der Beschneidung
des Knäbleins. Mittelalterliche Theologen haben sich tatsächlich mit der
Frage beschäftigt, ob Christus mit oder ohne Vorhaut in den Himmel
aufgefahren sei. Grund genug, nach einer solchen Reliquie zu suchen, man
wurde fündig, und das dreizehn Mal. Zur Ehrenrettung muss gesagt werden,
dass der Vatikan 1900 die Verehrung der Vorhäute verboten hat; in Aachen,
das eine solche besitzt, war man bestimmt darüber traurig.
Sollen noch die unzähligen
heiligen Blutreliquien, Hostienwunder und dergleichen angeführt werden? Ich
möchte den Ausflug in die Welt des Aberglaubens mit der Erwähnung einiger
besonderer Ausstellungsgüter der Halleschen bzw. Wittenbergischen
Reliquiensammlungen beenden: das Fett des heiligen Laurentius, das bei der
Bratfolter vom Rost getropft sein soll, das Wachs von der Sterbekerze
Mariens, die ägyptische Finsternis in Flaschen, der Atem Jesu, der Kot der
Palmeselin, auf der Jesus nach Jerusalem geritten ist und zum Schluss: Eier
und Federn des Heiligen Geistes. Die letztgenannten Reliquien aus der
Halleschen Sammlung befinden sich nunmehr in Mainz. – Ich glaube nicht,
dass man sie zu sehen bekommt.
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